Archive for Mai, 2008

Casting “das Supertalent” in Hamburg

Freitag, Mai 30th, 2008

So, mittlerweile war ich beim Casting für die RTL - Sendung “das Supertalent” (wem ist eigentlich dieser beknackte Name für eine Fernsehshow eingefallen?) . . .

Es handelte sich dabei um ein Vorcasting, d.h. Dieter Bohlen und Co. waren dort noch nicht anwesend. Ende Juli / Anfang August kommt Post, ob ich zum “richtigen” Casting eingeladen werde.

Meine Performance ertragen durften ein Kameramann und eine, äh, “Casterin”?

Gesungen hab ich möglicherweise ganz gut, aber die dummen Antworten, die ich auf die noch dümmeren Fragen der jungen Dame gegeben habe, werden hoffentlich nie gesendet… ;-)

Wahrscheinlich in der Hoffnung, eine Rührstory in die Sendung einbauen zu können, fragte sie “was war das schlimmste Erlebnis in deinem Leben?” Der Tod meiner Mutter fiel mir sofort ein (warum habe ich nicht gesagt “ein Abend mit einem Versicherungsvertreter” oder “als ich das erste Mal einen Bohlen - Song im Radio hörte”…?), aber bei der Frage nach dem schönsten Erlebnis war der Kopf plötzlich ziemlich leer…

Naja, ich hatte halt extremes Lampenfieber (viel mehr als ich vorher gedacht hatte), vielleicht auch deswegen, weil ich ziemlich erkältet war und unglaubliche Kopfschmerzen hatte…

Ich hoffe, diese “Hinterkopfkrämpfe” waren der Erkältung zu schulden und treten - vorausgesetzt, ich muß noch einmal hin - beim nächsten Casting nicht auf.

So, genug gewinselt für heute (jedenfalls online). :-)

P.S.: Viel schlimmer als plötzliche Kopfleere vor der Kamera ist es, wenn sich plötzlich der Magen leert:

Buddy Ogün - der nächste Olli Dittrich

Montag, Mai 19th, 2008

Okay, die Überschrift dieses Posts ist ein bißchen plakativ, aber genau das oder sowas ähnliches oder vielleicht auch irgendwas völlig anderes habe ich gedacht, als mir ein Jugendlicher in der Jugendwohngruppe, in der ich arbeite, zum ersten Mal ein Video von Buddy Ogün zeigte. Seine schauspielerische Wandlungsfähigkeit finde ich jedenfalls beeindruckend und insofern erinnert er mich tatsächlich an Olli Dittrich.

Tipp: Lasst Euch nicht von Buddys ekelhaft-prolliger Art abschrecken - wartet bis ungefähr zur Mitte des Videos, wo sein Handy klingelt und er sich in eine völlig andere Person verwandelt… nicht minder ekelhaft allerdings.

Wer sich hinter dem Pseudonym Buddy Ogün versteckt, weiß ich nicht, aber der junge Mann scheint in Hamburg - Steilshoop zu wohnen oder zumindest dort aufgewachsen zu sein. Die Biografie auf seiner Webseite ( http://www.buddy-digga.de/ ) trägt auch nicht sehr zur Erhellung bei; glaubt man ihr, so muß man zugeben, dass er sich für seine mittlerweile 66 Jahre sehr gut gehalten hat…